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Keine rot-weiss-rote Sternstunde(n) – aber treue Fans


Irgendwie ist bei Bernd Wiesberger in diesem Winter der Wurm drin – zwei verpasste Cuts zum Jahresbeginn und dann «nur» ein neunter Rang vor drei Wochen in Dubai … die verwöhnten Fans des Burgenländers hätten sich da doch ein bisschen mehr erwartet. Aber immerhin hat sich der 28-Jährige so weit vorne in der Weltrangliste installiert, dass er bei den Turnieren der World Golf Championship an den Start gehen darf. Matchplay heisst es diese Woche in Arizona.

Wiesberger twitterte und facebookte Anfang der Woche gut gelaunt Kaktus-Fotos von aus dem Südstaat – 2013 trugen Kaktus und Landschaft eine schneeweisse Haube, 2014 ist alles Grün und in perfektem Golfzustand. Auch nach dem Tweet «looks like have the honor of playing against defending champion Matt #Kuchar in the first round of the @WGC_Accenture on wednesday» durften wir Fans in Europa noch hoffen – Bernd würde parat sein, die Mission Titelverteidigung des Amerikaners rasch zu beenden. Gestern abend aber wussten wir dann: Nix gewesen. Der Mittwoch war kein Ösi-Tag. Nicht nur Marcel Hirscher ist im Olympia-Riesenslalom am Stockerl und den Medaillen vorbeigefahren, auch Bernd Wiesberger musste im weit entfernten Arizona nach der ersten Runde die Golftasche packen. «3 und 2» hiess das Verdikt – Titelverteidiger Kuchar ist weiter. Und Wiesberger musste – nicht das erste Mal in diesem Jahr – frustriert feststellen, dass es nicht reicht, wenn sich das Spiel gut anfühlt.

Aber Golf und Scores sind ja nicht alles im Leben. Auf Facebook bedankte sich Wiesberger bei seinen Fans für die vielen aufmunternden Kommentare. Auch da hat der grossgewachsene Burgenländer Golfer mit dem zierlichen Salzburger Slalom-Zampano etwas gemeinsam: Hirscher erhielt nach der verpassten Olympiamedaille tröstende Worte der Fans statt der erwarteten medialen Schelte. Daran will er wachsen und zu alter Grösse zurückfinden, hat er heute verlauten lassen. Nach dem Slalom vom Samstag werden wir mehr wissen. Sollte Marcel dann Österreichs neuer Goldjunge sein, kann das für Bernd nur eines bedeuten: Sich an den Fan-Nachrichten freuen und in der Folge das gute Gefühl auf dem Platz in tiefe Scores ummünzen.

20. Februar 2014


Schnauz

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