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Advent brachte Licht der Hoffnung zurück


Nein, so richtig reich beschenkt hat das Christkind die Schweizer Golfszene auch 2013 nicht, das lässt sich schon am Morgen von Heiligabend erkennen. Tourkarten für heimische Professionals liegen nicht unterm Christbaum, das hat auch keiner erwartet. Tourkarten muss man sich verdienen. Aber so sehr sich die Herren der Schöpfung bemüht haben, es ist wieder nix geworden mit einer ständigen Schweizer Vertretung auf dem höchsten europäischen Level – auch 2014 werden die Schweizer auf der European Tour auf Einladungen angewiesen sein. Immerhin, auf der Challenge Tour wird die Schweizer Flagge bei Turnieren regelmässig wehen. Dank seiner 2013er-Resultate hat sich Damian Ulrich die volle Startberechtigung für 2014 gesichert, Kenz Benz ist von der Pro Golf Tour aufgestiegen und besitzt nun die volle Tourkarte für die Challenge Tour 2014, und Martin Rominger wird auf besagter Tour wohl zumindest noch eine eingeschränkte Tourkarte haben … und mit einem bisschen Glück bringen die Heiligen Drei Könige in den nächsten beiden Wochen die seit langem erwartete neue Einteilung der Challenge-Tour-Kategorien für 2014. Damit endlich Klarheit herrscht, wer auf dem zweithöchsten europäischen Level wie häufig startberechtigt sein wird.
Für Lichtblicke im professionellen Schweizer Golfsport sorgten 2013 einmal mehr die Damen. Allerdings mit einer Ausnahme erst im Advent. Die Ausnahme heisst Fabienne In-Albon. Sie legte im Oktober auf den Azoren mit ihrem ersten Profi-Sieg auf der LET Access Series den Grundstein für den Aufstieg in die höchste europäische Damen-Golf-Liga. Zwar musste auch sie bis zum Saisonende zittern, am Schluss qualifizierte sich die Zugerin dann aber über die LAS-Order-of-Merit doch direkt für die Ladies European Tour 2014. Seit Ende November geniesst Fabienne den Schnee auf den Bergen und schwitzt im Fitness-Studio für die neue Saison. Ich dagegen begnüge mich mit "Mit-Freuen" und "den-spärlichen-Schnee-geniessen" ... Nicht erspart blieb der Weg zu Q-School nach Marokko dagegen Anaïs Magetti und Melanie Mätzler, die in diesem Jahr eine LET-Karte besessen haben. Auch Caroline Rominger, die beharrlich auf eine Rückkehr auf die LET hinarbeitet, musste diesen Monat nach Nordafrika. Das adventliche Licht der Hoffnung (für 2014) zündete dann leider nur Anaïs an, die sich nach missglücktem Q-School-Start bis zum Ende doch in die Top-30 vorkämpfte und 2014 das dritte Jahr in Folge auf der LET eine volle Startberechtigung haben wird. Bei Melanie reichte es diesmal nur für drei Kerzen, sprich einen geschafften Cut in der Final-Stage und eine eingeschränkte Spielberechtigung; Caroline muss ein weiteres Jahr auf Einladungen hoffen und den beschwerlichen Weg über die LET Access Series auf sich nehmen.
Alles in allem also ein einigermassen versöhnlicher Jahresabschluss aus Schweizer Sicht, wenn auch der Wermutstropfen bleibt, dass der ehemalige European-Tour-Spieler Julien Clément bei der Q-School der Alps Tour die Qualifikation und damit eine volle Tourkarte verpasste. Trösten wir uns halt damit, dass man Golf bis ins hohe Alter spielen kann … und André Bossert besitzt im «biblischen» ;-) Alter von 50 Lenzen die volle Startberechtigung auf der European Senior Tour. See you in July in Bad Ragaz, André & Fans!

24. Dezember 2013

 


Schnauz

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