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Schon ziemlich nah dran…


Silvester ist der Tag, an dem man die ruhigen Momente nutzt um das Jahr Revue passieren zu lassen. Frühmorgens alleine im Auto, auf schneebedeckter Fahrbahn und deshalb mit geringem Tempo unterwegs, bot sich heute die perfekte Gelegenheit aufs Golfjahr 2014 zurückzublicken. Und dabei festzustellen, dass es im Schweizer Golfsport leider auch nicht rascher vorangeht als auf frisch verschneiten Strassen. Es braucht hier wie dort Geduld, Zielstrebigkeit, Hartnäckigkeit und ein Quäntchen Glück – auf der Strasse, um nicht unverschuldet in eine Karambolage verwickelt zu werden, am Golfplatz kann ein guter Schlag zur richtigen Zeit die entscheidende Wende bringen…
Ich bin heute unbeschadet in mein Büro gekommen, doch der Blick zurück aufs Schweizer und Liechtensteiner Golfjahr 2014 war etwas ernüchternd. Dabei hatte das Jahr mit einem Sieg von Ken Benz in Ägypten auf der Pro Golf Tour verheissungsvoll angefangen. Danach hatte Martin Rominger mit einem vierten Platz auf der Asian Tour aufhorchen lassen – so übel war der Frühling wirklich nicht,  Sommer und Herbst dann aber leider nicht nur wetter- sondern auch resultatmässig eher enttäuschend – einzig der dritte Platz des Amateurs Mathias Eggenberger bei der Swiss Challenge auf Golf Sempachersee war ein echter Lichtblick. Das besonders Schöne dabei: Mit Mathias Eggenberger freute sich nicht nur der Schweizer Golfverband ASG, sondern auch der Golf Verband Liechtenstein.
Zu feiern gab’s im Laufe der Saison noch vereinzelte Podestplätze – André Bossert stand auf der European Senior Tour in Schwerin als Runner-Up auf dem Podest, Fabienne In-Albon wurde beim letzten LET-Turnier des Jahres in Indien ebenfalls Zweite und sicherte sich so die volle Tourkarte für 2015. Auch «Bossy» wird im kommenden Jahr auf der Senior Tour wieder mit voller Startberechtigung unterwegs sein – bei der Q-School zur us-amerikanischen Champions-Tour dagegen erreichte er nur die Kategorie eines «Montags-Qualifyers» … da wird im kommenden Jahr viel Fleiss, Geduld und Glück gefragt sein.
Nah dran an einer vollen Spielberechtigung auf einer höheren Tour im Jahr 2015 war aber nicht nur Altmeister «Bossy», sondern auch Damian Ulrich und Raphaël de Sousa, die bei der Q-School zur European Tour erst in der Finale Stage am Cut scheiterten und somit auch 2015 wieder auf der Challenge Tour spielen werden. Ebenso wie Ken Benz, der in der 2nd Stage hängen blieb, aber über die Order of Merit für die Challenge Tour qualifiziert ist. Das nötige Quäntchen Glück in der Finale Stage fehlte auch den Damen bei der Qualifikation zur Ladies European Tour – Caroline Rominger, Melanie Mätzler und Anaïs Maggetti fielen in der Schlussrunde aus den Top-30 raus und werden mit (leicht) eingeschränkter Spielberechtigung in die neue Saison starten.
Ein Blick zurück sollte aber mit einem erfreulichen Gedanken enden: Rang 3 der ASG-Damen bei der Team-Europameisterschaft. Bravo!
… und dann ist es auch so, dass mit Fabienne In-Albon und Caroline Rominger derzeit zwei Schweizerinnen auf Olympia-Kurs sind. Der Weg nach Rio 2016 ist zwar noch lang, aber Marschrichtung und -tempo scheinen zu stimmen.
In diesem Sinne: Happy 2015 – neue Chance, neues Glück!
 
31. Dezember 2014


Schnauz

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